1. Wem gehört der Code nach Projektende?
Die wichtigste Frage überhaupt. Manche Agenturen bauen auf proprietären Baukästen oder behalten sich Rechte vor — dann sind Sie gefangen: Jede Änderung kostet, ein Wechsel ist unmöglich. Verlangen Sie: 100 % Quellcode-Eigentum, schriftlich, ohne Lizenzgebühren.
2. Festpreis oder Aufwand?
«Nach Aufwand» klingt flexibel und endet oft deutlich über Budget. Ein seriöses Angebot nennt einen Festpreis pro Meilenstein. Fragen Sie ausserdem, was explizit nicht enthalten ist — dort verstecken sich die Überraschungen.
3. Wie schnell lädt eine typische Website von Ihnen?
Lassen Sie sich keine Marketingantwort gefallen. Fragen Sie nach konkreten Core-Web-Vitals-Werten oder einer Demo-URL, die Sie selbst in PageSpeed Insights prüfen können. Unter einer Sekunde Ladezeit ist machbar — alles darüber kostet Google-Rankings und Kunden.
4. Wer ist mein fester Ansprechpartner?
Bei grossen Agenturen sprechen Sie mit dem Verkauf, gebaut wird von wechselnden Teams. Klären Sie, wer Ihr Projekt tatsächlich umsetzt — und ob diese Person in drei Monaten noch da ist.
5. Arbeiten Sie vor Ort in Zürich?
Remote geht vieles, aber Kick-off und Abnahmen profitieren vom persönlichen Gespräch. Eine Agentur aus Winterthur ist in 20 Minuten am Zürcher HB — eine aus dem Ausland nie.
6. Was passiert nach dem Go-Live?
Die billigste Website wird teuer, wenn jede Textänderung eine Rechnung auslöst. Klären Sie: Gibt es ein wartungsarmes CMS? Was kostet eine Stunde Support? Gibt es einen Wartungsvertrag — und ist er kündbar?
7. Bleiben unsere Daten in der Schweiz?
Gerade für Treuhand, Kanzleien und Gesundheitsberufe Pflichtfrage: Wo werden Website und Daten gehostet? nDSG-konformes Hosting in der Schweiz sollte Standard sein, nicht Aufpreis.
Fazit
Eine gute Webagentur beantwortet alle sieben Fragen klar, schriftlich und ohne Ausflüchte. Wenn Sie die Antworten vergleichen möchten: Unser Erstgespräch ist kostenlos, unser Angebot ein Festpreis pro Meilenstein — und der Code gehört danach zu 100 % Ihnen.